Auf Wunsch der Stadtgemeinde Lienz führte die Wasserrettung Osttirol am Samstag, 4. April, umfangreiche Rodungsarbeiten am idyllischen Teich bei Schloss Bruck durch und befreite das beliebte Naherholungsgebiet vom breiter werdenden Schilfgürtel.
Der 1.555 Quadratmeter große Teich bei Schloss Bruck ist seit vielen Generationen ein beliebtes Ausflugsziel für Lienzerinnen und Lienzer sowie für Besucher der Stadt. Schon die Görzer Grafen und Kaiser Maximilian I. schätzten das idyllische Gewässer. Wann genau er angelegt wurde, ist wenig bekannt; gesichert ist jedoch, dass sich der Teich, der an seiner tiefsten Stelle 3,8 Meter misst, seit rund 80 Jahren im Eigentum der Stadtgemeinde Lienz befindet.
Nachdem der Teich 2019 einer Grundreinigung unterzogen worden war, wurde er 2020 wieder befüllt und mit heimischen Fischarten besetzt. Seit damals bildete sich jedoch ein zunehmend dichter werdender Schilfgürtel, der einer gezielten Auslichtung bedurfte.
15 Mitglieder der Wasserrettung Osttirol rückten deshalb gemeinsam mit Alexandra Steiber von der Stadtgemeinde Lienz am Samstag, 4. April, mit Tauchausrüstung, Booten und verschiedenen Spezialwerkzeugen an, um die Schilfrohre samt ihren tief verwurzelten Rhizomen zu entfernen – eine körperlich anspruchsvolle Arbeit, die großes Engagement erforderte. Davon konnte sich auch Bürgermeisterin Elisabeth Blanik überzeugen, die sich persönlich bei den fleißigen Helfern der Osttiroler Wasserrettung bedankte.
Abgeschlossen werden die Arbeiten voraussichtlich am Dienstag, 7. April, sein. Dann werden auch die Container, in denen das gerodete Schilf gelagert wird, abtransportiert.